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Gepostet on Jun 24, 2014

Watch_Dogs

Watch_Dogs

Zugegeben, der mutmaßliche GTAV Killer, als welcher das Spiel anfangs gehyped wurden, ist Watch_Dogs nicht geworden. Dennoch lässt es sich ausgezeichnet zocken und ich möchte euch auch verraten warum.
Der Vergleich zur Grand Theft Auto Reihe drängt sich natürlich auf. Auf dem ersten Blick sehen sich die Spiele schon verdammt ähnlich und auch ich habe bei meinen ersten Runden durch die Stadt natürlich stark verglichen. Offenen Spielwelt, riesige Stadt, Fahrzeuge können gekapert und gefahren werden, wilde Verfolgungsjagden, Third-Person-Shooter-Passagen, viele Waffen, Minigames, Hauptstory… all das kommt schon recht ähnlich daher. Dennoch bleibt Watch_Dogs anders und setzt eigene Akzente. Das entscheidendste Element ist die Hacker Story.
Aber alles der Reihe nach.
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In Watch_Dogs findet sich der Spieler im fiktiven Chicago der nahen Zukunft wieder. Wir tauchen ein in die Welt von Aiden Pearce, einem Hacker, der mittels Smartphone auf das städtische Computernetzwerk namens CtOS (City Operating System) Zugriff nehmen kann. Nach einem erfolgreichen Hack versucht eine zunächst unbekannte Gruppe ihn aus der Welt zu schaffen. Bei diesem missglückten Attentat kommt jedoch nicht unser Protagonist, sondern seine kleine Nichte ums Leben. Elf Monate später beginnt Aiden seinen persönlichen Rachefeldzug.
Während der, in fünf Akte unterteilten, Hauptstory, finden wir nach und nach heraus wer hinter dem Attentat seinerzeit steckte, begleichen alte Rechnungen, finden neue Verbündete, hacken uns kreuzt und quer durch die Netzwerke der Stadt und spielen unzählige Nebenmissionen, Minigames und und und…

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Die Menge an möglichen Aufgaben erscheint gerade zu Beginn des Spiels unglaublich hoch. Da ich ja ohnehin immer recht kopflos durch diese offenen Spielwelten tapse, musste ich mich diverse male selbst ermahnen, nun aber endlich mal dieses und jenes zu erledigen, um endlich einmal zu Potte zu kommen. Nicht immer nur rumdödeln und stattdessen mal lieber Hauptquest, aber wenn wir eh schon einmal hier sind könnte man ja auch gleich noch… Und dann noch schnell diesen Auftrag, weil sonst muss man ja gleich nochmal hier her und wer weiß, ob man dann dazu kommt. Eh man sich versieht, verschlägt es einen ans andere Ende der Stadt. In der Zwischenzeit hat man auf einem mal Verbrechen verhindert, seinen Ruf verbessert, einen Konvoi mit Gangstern gestoppt, zahlreichen Passanten die Handys gehackt und nach und nach „arbeitet“ man mehr und mehr Aktivitäten auf der Karte ab.

Wie gesagt, was am Anfang recht verwirrend erscheint, macht bei genauerer Betrachtung richtig viel Spaß. Überall in der Stadt findet man neue Aufgaben und etwas zu tun. Nach und nach lichtet sich das Aufgabenfeld. Sobald man sich erst einmal ein wenig Überblick in der Stadt verschafft hat und die Story ein wenig vorangetrieben hat, kommt ein weiteres, sehr charmantes Feature von Watch_Dogs zum Tragen. Der Multiplayer Part.
Immer mal zwischendurch erhält man Hinweise auf mögliche Multiplayergames. Wir können uns dabei jedoch meistens frei entscheiden, ob wir diese spielen wollen, oder ob nicht. Die Möglichkeit sich bei seinen Streifzügen durch die Stadt ab und zu mit anderen Spielern anzulegen empfand ich als recht angenehm. Nicht zwingend muss man sie annehmen, aber gelegentlich mal einen menschlichen Gegner zu hacken, zu beschatten oder gegen sie Rennen zu fahren, lockert das Gameplay ungemein auf und ist sehr unterhaltsam.

Fazit:
Meiner Meinung nach ist Watch_Dogs ein wirklich gutes Open World Game geworden, bringt viele eigenen Ideen mit und macht richtig viel Spaß.
Auch nach der Hauptstory packt einen der Ehrgeiz die zahlreichen Nebenquest abzuschließen. Die Möglichkeit online zu zocken bringt zusätzlich noch einige motivierte Spielstunden daher.
Meine größte Befürchtung, die Steuerung der Hacks, stellte sich als erstaunlich intuitiv heraus und ging spielend leicht von der Hand.
Richtig gute Story und ordentlich Action machen Watch_Dogs zu einem Spiel das man unbedingt mal gespielt haben sollte. Bis der nächste, wirklich gute Open World Titel daherkommt wird es eh noch eine Weile dauern. Warum also nicht die Zeit bis dahin mit Aiden Pearce in Chicago verbringen?
Angenehmes Hacken wünsch ich!

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