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Gepostet on Jan 29, 2016

NVIDIA SHIELD

NVIDIA SHIELD

Nun habe ich sie endlich ausprobiert, die Streaming Box aus dem Hause NVIDIA. Als Twitch Streamer war ich natürlich neugierig, als ich hörte das der Grafikkartenhersteller meines Vertrauens eine kleine Box anbietet, die meinen Fernseher zur Spielkonsole macht und Spiele streamen kann. Wollte ich natürlich ausprobieren und habe mir NVIDIA Shield ein wenig näher angesehen.

Nvidia Shild - kleine Box, aber eine Menge drin.

Nvidia Shild – kleine Box, die viel kann.

Nvidias Shield ist überraschend klein, so gut wie nicht hörbar und sieht mit den teilweise klavierlacküberzogenen Dreiecken auf der Frontseite richtig schick aus. Der mitgelieferte Controller ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber das sind neue Controller ja irgendwie immer. XBox Fans schwören halt auf XBox Controller und Playstation Fans huldigen die ihren. Mir war so etwas schon immer ein wenig egal, solange es sich gut zocken lässt und das kann man mit dem Nvidia Gamepad allemal.
Mitgeliefert werden neben der Streaming-Box ein Gamepad,eine Fernbedienung ein USB-Kabel, ein USB-Steckernetzteil und ein HDMI-Kabel. Also einstecken, anschalten, mit einem Google Konto verbinden und man kann drauf los spielen.
Nun, spielen ist längst nicht alles, was man mit einem Shield so machen kann. Grundsätzlich stehen einem eine ganze Palette an Apps aus dem Entertainmentbereich zur Verfügung. Filme schauen in 4K via Netflix und Co, YouTube Videos oder gemütlich einen Twitch Stream mit der Android Twitch App verfolgen, kein Problem. Zugegeben, so etwas kann mein Smart TV auch und Besitzer eines Amazon Fire TV, Apple TV oder von Google Chromecast werden mit den Augen rollen und anmerken, das können andere Geräte auch, aber mit dem Shield kann man eben auch noch eines: gescheit zocken.
Vorinstalliert sind dafür zunächst zwei Dienste – Shield Games und GeForce Now.
Ersteres beinhaltet eine ganze Menge spielbare Apps die man auch im Google Play Store findet. Einige Kostenpflichtig, wie z.B. die BFG Version von Doom 3, Portal oder das fantastische Octodad aber auch eine ganze Menge witzige Gratisgames. Mit Does not Commute oder BombSquad habe ich schon Stunden verdaddelt, obwohl ich eigentlich nur mal eben etwas ausprobieren wollte. Man kennt das ja bei mir. Dieses berühmte: „Nur noch diese eine Runde“.
Für ambitionierte Gamer ist jedoch sicherlich GeForce Now interessanter. Hiermit lassen sich Spiele per Stream spielen. Downloadzeiten entfallen und nach 30 Sekunden erscheint das gewünschte Spiel auf dem Bildschirm. Gestreamt wird das Ganze in 1080p, eine entsprechende Internetverbindung natürlich vorausgesetzt. Sollte die Leitung mal etwas weniger hergeben, regelt Shield automatisch die Auflösung auf 720p herunter. Dadurch sollen Ruckler und Nachladezeiten verhindert werden. Verrücktes Feature: Man kann sogar gestreamte Spiele auf Twitch streamen. Einfach über das entsprechenden Menü in seinen Twitch Account einloggen und schon geht es los. Leider ist es nicht möglich eine Cam oder Commentary einzubinden, aber ich bin mir sicher, das auch so etwas mit irgendwelchen Tricks möglich
sein könnte.

Spielen ohne download

Spiele lassen sich bequem streamen – ohne Download.

Um die 50 kostenlose Spiele findet man bei GeForce Now und zusätzlich noch eine ganze Menge neuere Spiele, wie z.B. The Witcher 3, welche jedoch extra kosten. Apropos Kosten. GeForce Now kann man drei Monate gratis nutzen. Danach fällt eine monatliche Gebühr von 9,99 Euro pro Monat an. Grundsätzlich ein fairer Deal, allerdings gibt es derzeit lediglich die Möglichkeit per Kreditkarte zu zahlen und auch um die drei monatige Testzeit nutzen zu können, wird derzeit eine Kreditkarte benötigt. Ich würde mir da ein paar mehr Zahlungsmöglichkeiten wünschen.

Wobei ich ehrlich sagen muss, das GeForce Now für mich als Hardcorezocker recht wenig neue Spiele mitbringt. Nun, die meisten von uns spielen sicherlich nicht so viele Titel im Jahr wie ich als Twitch Streamer und werden sicherlich eine Menge toller Games entdecken. Beim Durchstöbern der Liste musste ich jedoch feststellen, das sich ein Großteil der Games bereits auf meiner Festplatte, bzw. in meiner Steam Bibliothek befinden und genau da wird Nvidia Shield für mich wieder interessant. Verbindet man nämlich seinen PC per Ethernet mit der Box, kann ich alle controllerunterstützten Games aus meiner Steambibliothek vom Rechner auf den Fernseher streamen und daddel gemütlich mit dem Gamepad in der Hand und den Füßen auf dem Wohnzimmertisch meine Lieblingsgames.
Bleibt eigentlich nur noch eine Frage offen: Warum der Umweg mit Shield PC Spiele im Wohnzimmer spielen, wenn ich dies auch an meinem PC im Arbeitszimmer tun könnte?
Weil nerdig sein eben toll und der Weg zum Kühlschrank vom Wohnzimmer aus, weitaus kurzer als vom PC ist!
In diesem Sinne: Angenehmes Zocken!!! 😉

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2 Kommentare

  1. Moin,
    hab gerade Deine Homepage gefunden und diesen Artikel. Auch wenn der etwas älter ist, möchte ich meinen Senf dazu abgeben.
    Ich selbst bin von der Shield-Geschichte begeistert aus Deinen genannten Gründen. Ich selbst bin Stolzer Besitzer des Shield K1 Tablets. Im Grunde hat es die selben Features wie Dein Shield Setting … aber … damit hat man sogar ein Leistungsstarkes Tablet in der Hand welches sich auch als solches nutzen lässt und ja, man kann es via HDMI / Mini-HDMI an den Fernseher anschließen und als „Konsole“ nutzen. Mit dem K1 hat man also die Features wie bei der Shield“Konsole“ + ein neues Pad 🙂

    • Das mit dem Tablet ist echt ne gute Idee.

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