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Gepostet on Jun 24, 2014

Monochroma

Monochroma

Als mich neulich eine Mail von Nowhere Studios erreichte, welche mich auf ein Kickstarter finanziertes Spiel namens Monochroma aufmerksam machen sollte, sagte ich kurzerhand zu und testete den Indie Plattformer live in meinem Stream an.

Erzählt wird die Geschichte zweier Brüder. Da einer der beiden sich beim Spielen ein Bein bricht, muss der anderen ihn fortan Huckepack von Spielszene zu Spielszene tragen. Nach und nach geraten sie auf ihrer Heimreise immer tiefer in die finstere Geschichte eines tyrannischen Konzernchefs der… Ach ich will mal nicht Spoilern.
Erzählt wird hierbei ausschließlich mithilfe der recht düsteren, in schwarz weiß gestalteten Spielwelt. Die wenigen farblichen Akzente setzen die immer bedrohlicher wirkenden Schauplätze so in Szene, das die Kulisse nach und nach die Geschichte der Brüder enthüllt.

Monochroma 2014-06-23 17-57-12-25

Im Grunde ein recht hübsche Idee. So richtig neu allerdings auch nicht. Wer bereits Spiele wie Limbo oder Dead Light gespielt hat, wird sicherlich viele Gemeinsamkeiten finden. Wem diese Spiele allerdings Spaß bereitet haben, der kann ruhig mal einen Blick auf Monochroma werfen.
Die Rätsel haben die Entwickler nämlich erstaunlich knifflig hinbekommen. Mitunter muss man schon etwas probieren, bis man Hebel in der richtigen Reihenfolge betätigt und Plattformen und Kräne in die korrekte Position bewegt hat. Zu all dem müssen wir Konzernschlägertypen in rot gestreiften Pullovern entkommen, von Häuserdächern springen oder eine der zahlreichen Geschicklichkeitsaufgaben lösen. Da wir dies alles natürlich nicht alleine bewerkstelligen können, sondern stets unseren verletzten Bruder mitnehmen müssen, erleben wir zahlreiche Herausforderungen, welche Hinschmalz, Tüftelarbeit und Geschicklichkeit gleichermaßen fordern.

Fazit

Nettes Indie Jump ’n‘ Run für zwischendurch.
Spielt sich recht gut und schafft es, dank düster gehaltener Atmosphäre, die Geschichte rüber zu bringen. Was ich mir wirklich gewünscht hätte wäre ein alternatives Ende. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann eine Fortsetzung, welche die, leider recht kurze, Geschichte der beiden Brüder weitererzählt.

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