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Gepostet on Okt 14, 2014

Mittelerde – Mordors Schatten

Mittelerde – Mordors Schatten

Ein Spiel sie zu bespaßen, sie alle zu finden, ins Dunkle zu treiben und ewig… nun ja sagen wir mal zumindest bis zum Endgegner zu binden.
„Mittelerde – Mordors Schatten“ schaffte dies zumindest bei mir ganz anständig. Natürlich muss ich gestehen, das mich Mittelerde und das gesamte Tolkien Universum schon seit jeher in seinen Bann gezogen hat. Die Herr der Ringe Trilogie habe ich seinerzeit als Zwölfjähriger verschlungen, als Pen & Paper Rollenspieler verbrachte ich einen Teil meiner Jugend in Mittelerde und das mich die Peter Jacksons Verfilmungen zu begeistern vermochten brauche ich sicherlich nicht weiter zu erwähnen.

Das neue Herr der Ringe Abenteuer “Mittelerde: Mordors Schatten

Das neue Herr der Ringe Abenteuer “Mittelerde: Mordors Schatten

Grundsätzlich ist Mordors Schatten eine gemähte Wiese für einen videospielbegeisterten Tolkienfan wie mich.
Endlich mal wieder ein Spiel, das mich so richtig in seinen Bann zog. Sich der Macht des Rings zu entziehen fiel mir dieses mal wirklich schwer. 38 Stunden Spielzeit zeigte mein Steam Account an, nachdem ich die letzte Endsequenz gesehen und das Spiel mit 97,5 Prozent vorerst durchgespielt hatte. Ein echter Gamingmaraton lag hinter mir, denn nachdem ich das Spiel installiert hatte, folge ein etwa 29 Stündiger live Stream wärend dem ich mich ausgiebig in Mordor austobte.

ShadowOfMordor

Das Spiel erzählt die Geschichte des Waldläufers Talion, einem Waldläufer aus Gondor. Dieser ist Hauptmann und bewacht mit seiner, an den Toren Mordors, stationierten Truppe die Grenzen des Landes. Bei einem Angriff wird seine Familie vor seinen Augen dahingemetzelt und auch Talion selbst findet den Tod. Es wäre jedoch ein sehr kurzes Spiel, wenn unser Protagonist jetzt schon das Zeitliche segnen würde.
Talion überlebt das Ganze, oder sagen wir vielmehr wer wandelt zwischen den Welten, denn er teilt sich fortan seinen Körper mit einem uralten Geist. Beide Sinnen nach Rache und verfolgen das Ziel Sauron höchst persönlich zu stellen und ihn endgültig in den Hintern zu treten.
Der Geist, so erfahren wir im Laufe des Spiels, ist niemand geringeres, als der Ringschmied. Wie sich die Geschichte von Talion und dem Geist des Ringschmiedes miteinander verbindet möchte ich an dieser Stelle einmal nicht spoilern. Obwohl… um ganz ehrlich zu sein, kann ich mich an den genauen verlauf der Story gar nicht mehr erinnern. So wichtig war sie für das Spiel nämlich gar nicht und um noch ehrlicher zu sein, war sie auch ein wenig dünn.

Orc: Ich bring sich solange um, bis du tot bist!

Orc: Ich bring sich solange um, bis du tot bist!

Als ganz und gar nicht dünn empfand ich jedoch die Kämpfe, sowie das komplette Kampfsystem. Spektakuläre Moves und Hiebe, welche sich einfach und präzise ausführen lassen und obendrein noch Kino reif aussehen.
Immer wieder hörte ich aus dem Chat kritische Stimme, die anmerkten, das dies alles sehr stark an Assassin’s Creed oder an Spiele wie Batman: Arkham Knight erinnern würde, aber da ich beide Games nie gespielt und somit keinen direkten vergleich hatte, störte mich dieser Umstand mal so gar nicht. Im Gegenteil. Ich dachte mir, ok, wenn das hier in Mittelerde so viel Spaß macht, muss ich die anderen Spiele wohl auch unbedingt mal anzocken.

Wer also auf Open World Spiele mit coolem Kampfsystem steht, kann bedenkenlos zugreifen. Wer gerne Orks schlachtet ebenso.
Mich jedenfalls hat Mittelerde – Mordors Schatten über viele Spielstunden einwandfrei unterhalten. Ich habe unzählige Orcs mit meiner Klinge durchbohrt, Ghule zurück ins Jenseits geschickt, gegen Orchäuptlige gekämpft und Saurons Armee geschwächt wo ich nur konnte. Ja, ich habe sogar einen riesigen Gauk geritten und freue mich noch immer über diesen Moment.

Wie ich schon sagte: Grundsätzlich ist Mordors Schatten eine gemähte Wiese für einen Videospielbegeisterten Tolkienfan wie mich.
Also ich hatte meinen Spaß mit dem Spiel 🙂

Mittelerde: Mordors Schatten

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