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Gepostet on Nov 9, 2015

Computerspiele Museum Berlin

Computerspiele Museum Berlin

Am Wochenende war ich in Berlin und habe die Zeit genutzt, um dem Computerspiele Museum einen kleinen Besuch abzustatten.
Was mich erwartetet war eine sehr vergnügliche Zeitreise in die Geschichte der Computerspiele. Zu bestaunen gab es viele kleine und große Exponate zur Kulturgeschichte der Videospiele und somit eine schöne Reise in meine eigene Spielevergangenheit. Noch einmal an all die schönen Spielstunden erinnert zu werden, die ich in meiner Jugend mit dem C64, meinem Amiga 500 und meinen ersten Konsolen verbrachte, hat wirklich unglaublich viel Spaß gemacht.

Computerspielemuseum Berlin

Zu Besuch im Computerspielemuseum in Berlin – Eine Reise zurück zu den Anfängen meiner eigenen Spielegeschichte

Unterhaltsam und lehrreich zugleich, denn die vielen Exponate aus den Anfängen der Spielegeschichte führen einem noch einmal vor Augen, wie seinerzeit alles begann. Wie sich die Technik entwickelte, die heute wie damals spielende Menschen begeistert.
Ja, die gute, alte Zeit, in der gute Spieleideen noch mehr zählten, als die technische Umsetzung.

Amiga 500

Der Amiga 500 war meine erste Daddelkiste. Noch einmal Prince of Persia mit ’nem Joystik zocken zocken. Wie damals in der guten, alten Zeit

Toll, wenn man die Möglichkeit bekommt, die alten Perlen der Spielegeschichte noch einmal selbst anzocken zu können. Bei aller Nostalgie erinnert man sich allerdings auch schnell wieder an die frustrierenden Momente. Viele technische Aspekte steckten eben doch noch in den Kinderschuhen. Hakelige Joystiksteuerung, Disketten Wechselorgien, lange Ladezeiten und und und…
Wenn ich nur dran denke, wie viele Joystiks ich damals durchgebraten habe.

Pain Station

Beeindruckendes Spielerlebnis: Die Pain Station – Da werden Freundschaften auf eine harte Probe gestellt

Pain Station

An der Pain Station gegeneinander Pong spielen. Fehler werden mit Stromschlägen, Hitze und Peitschenhieben geahndet

An der Pain Station werden Freundschaften auf eine harte Probe gestellt. Ursprünglich wurde das System von Tilman Reiff und Volker Morawe, zwei Studenten der Kunsthochschule für Medien Köln im Jahr 2001 als interaktives Kunstobjekt entwickelt. Zwei Spieler spielen dabei gegeneinander Pong. Dabei hat jeder Spieler eine Handfläche auf einer Auflagefläche über die er bei Fehlern Stromschläge, Hitze oder Peitschenhiebe spürt. Entfernt einer der beiden Spieler im Verlauf des Spiels seine Hand von der Auflagefläche, hat er das Spiel verloren. Interessant und aufschlussreich zu gleich. Wie weit ist man bereit zu gehen und wie viel Schmerz ist einem der Sieg über seinen Kontrahenten wert?
Wir jedenfalls haben uns recht schnell auf ein Unentschieden geeinigt, schließlich sind wir alte Gamerfreunde und brauchen unsere Hände noch zum Zocken.

Schweißtreibende, aber sehr spaßige Aktion beim Tanzen

Schweißtreibende, aber sehr spaßige Aktion beim Tanzen

Wenn die Hände schmerzen, müssen die Füße herhalten. Computerspiele können auch schweißtreibend sein. Bewegung tut eben auch Gamer ab und an mal ganz gut.

Computer Spiele

Auch Computer spielen ab und zu mal eine Runde

Auch kunstvolles gibt es zu entdecken, denn auch Computer spielen Computerspiele. In diesem Fall zocken vier Computer gegeneinander Mensch ärgere dich nicht. Oder müsste es dann nicht Computer ärgere dich nicht heißen? Und ärgern die sich eigentlich, wenn sie verlieren? Auf jeden Fall eine tolle Idee die zum Nachdenken anregt.

dreiköpfiger Affe

„Hinter dir! Ein dreiköpfiger Affe!“

Guybrush hatte doch recht. Hinter mir befand sich tatsächlich ein dreiköpfiger Affe. Erinnerungen an tolle Spielmomente findet man überall im Computerspiele Museum.
Wirklich eine tolle Zeitreise zurück in die Geschichte der Videospiele. Falls ihr einmal in der Nähe sein solltet, unbedingt hineingehen und einen vergnüglichen Nachmittag mit nostalgischen Erinnerungen verbringen.

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2 Kommentare

  1. Das Museum ist ein richtig aufregender Ort. Vor allem wenn man das eigene Abenteuer mit den Spielen in den 80-er Jahren angefangen hat.

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